Östliche Ansicht von Neustadt (Wied)
Nördliche Ansicht von Neustadt (Wied)
Kreuzung Wiedtalstraße - Hauptstraße
Wiedtalstraße in Neustadt (Wied)
Park mit katholischer Pfarrkirche
Heimatmuseum Neustadt "Bi et fröher wor"
Alten- und Pflegeheim St. Josefhaus
Der Ort Neustadt (Wied) aus der Vogelperspektive.
Die östliche Ansicht von Neustadt. Im Hintergrund sieht man das Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus, welches sich auf einer Anhöhe befindet.
In der Bildmitte sieht man die katholische Pfarrkirche St. Margarita, die das Ortsbild von Neustadt bestimmt.
Im Hintergrund sieht man die ehemaligen Gaststätten "Westerwälder Hof" und "Wiedischer Hof".
Die Wiedtalstraße ist die Haupteinkaufsstraße von Neustadt. Hier finden sie Geschäfte, Supermarkt, Restaurants und Gaststätten sowie die Tankstelle.
Im Ortskern von Neustadt befindet sich die Parkanlage direkt an der katholischen Pfarrkirche. Früher war dort der Friedhof. Der Park lädt zum Verweilen und Ausruhen ein. Er ist beliebter Treffpunkt für Jugendliche.
Das Heimatmuseum Neustadt wurde 1991 eröffnet. Unter dem Motto "Bi et fröher wor" (wie es früher war) zeigt das Museum stilecht, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben. Neben einer "guten Stube" und einer stilgerecht eingerichteten Küche gibt es ein Schlafzimmer und eine kleine Heimatbibliothek. Arbeitsgeräte für die Landarbeit und Haus sind ebenfalls zu sehen.
Die Einrichtungegenstände sind Geschenke oder Leihgaben von Einwohnern aus der Ortsgemeinde.
Das heutige Alten- und Pflegeheim St. Josefhaus liegt auf einer Anhöhe in Neustadt (Wied), Diese Anhöhe wird von Einheimischen als "Hohnsberg" bezeichnet.
Das ursprüngliche Gebäude wurde in der Zeit von 1853 - 1871 erbaut, bis zum heutigen Tage wurden immer wieder Erweiterungen am Gebäude vorgenommen.
Die damaligen Besitzerinnen Frau Klara Klein, geb. Vollheim und ihre Schwester Frau Magdalena Volheim vermachten in ihrem Testament das Haus der Pfarrei Neustadt mit der Auflage in diesem Haus eine "Versorgungsanstalt für verwahrloste Kinder, Waisenkinder und alte Leute" zu errichten.
Die Anstalt sollte "St. Josefshaus" genannt werden.
Nach einem Brand wurde im November 1928 mit dem Wiedaufbau begonnen. Neben Räumlichkeiten für ein Altenheim war auch eine Entbindungstation in den neuen Räumlichkeiten untergebracht.
Die Zahl der Lungenkranken im Krieg und in den Nachkriegsjahren veranlasste die Landesregierung aus dem St. Josefshaus eine Lungenheilstätte zu errichten, bis zum 1. August 1967.
In Neustadt gab es früher viele Fachwerkhäuser. Heute steht nur noch ein Fachwerkhaus in Originalbauweise im Ort.